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WebP: Das neue Lieblings-Bildformat aller Shopbetreiber

Website-Ladezeiten gehören zu den wichtigsten SEO-Faktoren bei Google. Die Dateigröße ohne Verluste halbieren? Klingt zu schön, um wahr zu sein. Funktioniert aber mit dem WebP-Bildformat! Dank der reduzierten Bildgröße werden Websites schneller geladen – wir erklären, was man als Shopbetreiber über WebP wissen muss.

Shops und Webseiten kennen das: User sehnen sich nach vielen Bildern, haben aber keine Zeit. Ein durchschnittlicher Besucher einer Website wartet maximal drei „Ladesekunden“, bevor er die Website wieder verlässt. Genau hier setzt das Bildformat WebP an.

Was ist WebP?

2010 bringt Suchmaschinenriese Google mit WebP einen neuen offenen Standard für verlustbehaftete Komprimierung von 24-Bit-Grafiken ins Web. Als Vorlage diente das Videoformat VP8, das seinerzeit von der Firma On2 Technologies entwickelt wurde. (2010 kaufte Google die Firma.) Die neuen Features: die verlustfreie Unterstützung und Komprimierung von Transparenzen und Animationen.

Im Gegensatz zu png (verlustfrei) und jpeg (verlustbehaftet) lässt WebP beide Möglichkeiten zu. Das macht das Format maximal flexibel und ermöglicht so Fotos, kleine Bilder und Grafiken gleichermaßen.

Der Größenvorteil auf einen Blick:
Beispiel Sliderbild 1260×399 px
PNG: 529kb (nachdem es bereits von Shopware optimiert wurde) WebP: 170kb (automatisch von SEO Roberto optimiert)

Die detaillierten Vorteile im Überblick:

– Komprimierung (verlustbehaftet): basiert auf der Keyframe-Codierung von VP8 („Schlüsselbild“-Codierung)

– Komprimierung (verlustfrei): basiert auf diversen Techniken, die die Parameter und Bilddaten transformieren (u.a. LZ77-Algorithmus)

– Transparenz: 8-Bit-Alphakanal auch bei verlustbehafteter RGB-Komprimierung

– Metadaten: WebP kann EXIF- und XMP-Metadaten enthalten (typisch für Kamerabilder)

– Farbprofil: mit eingebetteten ICC-Profilen (Datensätze, die den Farbraum beschreiben)

– Animationen: Speicherung von Bildsequenzen

Weitere Informationen findet ihr in den Beiträgen von Ionos und Pixolom.


Was müssen Shopbetreiber noch über WebP wissen?

Zum einen benötigt man für das Umwandeln in das WebP-Format ein Tool. Zum anderen wird WebP nicht von allen Browsern unterstützt. Die gute Nachricht: Mit etwas Nachhilfe kann ein Fallback eingebaut werden, so dass der Browser immer erst das WebP-Bild lädt. Wenn es kein Bild in diesem Format gibt, greift der Fallback auf ein anderes, ausgewähltes Bild(-Format) zurück (png, jpeg etc.). Das muss extra programmiert werden.

Die Lösung: SEO Roberto

SEO Roberto von mitho® greift genau da an und kümmert sich sowohl um die Formatumwandlung als auch um die Browser-Unterstützung. Wie funktioniert das genau?

1. Formatumwandlung
Roberto erstellt zu allen Bildern, die im Medienmanager vorliegen, eine WebP-Variante. Dieses Bild ist dann unter der gleichen URL erreichbar, nur eben im WebP- statt im png-, jpeg- oder gif-Format. Das geschieht komplett automatisiert!

2. Browser-Unterstützung
Im Theme wird dann automatisch die WebP-Variante als favorisiertes Bild ausgewählt. Parallel wird immer ein Fallback ausgelöst, damit garantiert wird, dass kein Bildfehler auftritt. Heißt im Klartext: Shopbetreiber müssen keine weiteren Tools einsetzen und sparen sich Zeit und Mühen, die Bilder manuell umzuformatieren. Auch die Fallback-Einstellung übernimmt die SEO Roberto Software ganz automatisch.

Ein weiterer Vorteil: In Roberto kann die Bild-Qualität zusätzlich manuell eingestellt werden, so dass die Bilder (wenn gewünscht) noch kleiner angezeigt werden können. Diese Einstellung kann vom Shopbetreiber eigenständig und unkompliziert vorgenommen werden.

Gerne beraten wir Sie zu dieser und weiteren SEO Maßnahmen, mehr Informationen finden Sie auch in unserem Beitrag Shopware SEO Plugin Roberto.